Wer aufbricht, kommt auch heim

 

Feldenkrais und Herzensgebet

Aufbrechen:

Unterwegs sein:

Heimkommen:

Eine bewegte und bewegende Entdeckungsreise in unsere je eigene Welt. Wir genießen das Glück, unterwegs zu sein, anzukommen und immer neu aufzubrechen.

Feldenkrais:

Ich weiß nicht,
was ich finden werde,
wenn ich aufbreche.

Ich weiß nur,
was ich zurücklassen möchte:
diese vielen Stunden der Müdigkeit,
diese sich jagenden Eindrücke,
diese Versäumnisse,
diese ewigen Ansprüche,
topfit zu sein und immer am Ball.

Ich möchte wieder mir selbst gehören.

Ich möchte nicht
den Menschen gehören,
die an mir hängen.
Ich möchte nicht
den Dingen gehören,
die mich umgeben.
Ich möchte nicht
den Zwängen gehören,
die meine Schritte lenken,
und nicht den Befürchtungen,
die ich in mir hege.

Was getan ist,
will ich getan sein lassen.
Was versäumt ist,
will ich versäumt sein lassen.

Ich möchte endlich einen Punkt machen.
Und anfangen mit einem neuen Satz.
Erhard Domay

Stichworte: Achtsamkeit | Bewegung | Feldenkrais | Wahrnehmung | Stille für Anfänger geeignet

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