Wer aufbricht, kommt auch heim

 

Feldenkrais und Herzensgebet

Aufbrechen:
sensibel werden für die Zeichen, die zum Aufbruch drängen, statt sie als Störungen zu empfinden,
Mut entwickeln zum Ausbrechen aus dem Gewohnten, das sicher erscheint, aber unbrauchbar geworden ist,
aufbrechen aus meinen Begrenzungen und Zurückhaltungen,
neue Schritte wagen, auch durch den Schmerz hindurch gehen.

Unterwegs sein:
mit Entschlossenheit und Vertrauen einen Weg gehen, dem Bewegungsfluss folgen, mich leiten lassen zu neuen Zielen,
gegenwärtig sein, offen für die Überraschungen, die das Leben bereit hält Kraftquellen erkennen,
zu Zeiten innehalten, die Wahrnehmung öffnen, auf das Herz hören – lebendig werden.

Heimkommen:
Ankommen bei mir,
mich in meinem Körper zuhause fühlen,
dem göttlichen Geheimnis in mir näher kommen,
staunen und danken.

Mit allen unseren Sinnen betrachten und erkunden wir an diesem Wochenende in der Feldenkrais-Arbeit unsere Bewegungen. Mit wacher Aufmerksamkeit sind wir bei dem, was wir tun und was dabei in uns vorgeht. Wir probieren uns aus, versuchen immer neue Möglichkeiten und entdecken auf diese Weise unseren eigenen Weg der Bewegung.

Die Meditation nimmt die Erfahrung des Körpers auf und lässt sie in der Stille wirken. Wir verbinden inneren und äußeren Weg. Wir üben uns ein, mit ungeteilter Aufmerksamkeit bei dem zu sein, was uns begegnet.

Wir genießen das Glück, unterwegs zu sein, anzukommen und immer neu aufzubrechen.

Stichworte: Achtsamkeit, Bewegung, Feldenkrais, Wahrnehmung, Stille, für Anfänger geeignet, Übungstag

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